Dienstag, 9. April 2013

Plötzlicher Säuglingstod

Plötzlicher Säuglingstod

Der plötzliche Säuglingstod ist das plötzliche und bisher ungeklärte Versterben von Säuglingen bei dem es zu einem Stillstand des Herz-Kreislaufes kommt.


http://www.fitpregnancy.com/sites/fitpregnancy.com/files/imagecache/node_page_image/expensive-baby-names.jpgZwar ist Ursache des Todes noch unbekannt, trotzdem kann man diesen, mit Ausschließen von bestimmten Faktoren entgegenwirken.

Sorgen Sie dafür, dass die Raumtempratur sich im Bereich von 18-20°C befindet, dabei reichen dem Baby ein einfacher Schlafzug und eine leichte Decke. Ebenfalls ist eine harte aber luftdurchlässige Matratze zu empfehlen. Zudem sollten sie das Baby in der Rückenlage schlafen lassen, da diese ebenfalls das Risiko senkt. Außerdem hat es sich von Vorteil erwiesen, wenn die Babys mindestens bis zum sechsten Lebensmonat gestillt werden, hierdurch kann ebenfalls das Auftreten des Todes verhindert werden. Auf alle Fälle sollte das Rauchen in der unmittelbaren Umgebung des Säuglings unterlassen werden, da es Atemwegsinfektionen und den plötzlichen Säuglingstod begünstigt.
Durch das Bekanntgeben der Risikofaktoren konnte die Häufigkeit des plötzlichen Säuglingstodes in Deutschland um ca. 50% gesenkt werden.

Der plötzliche Säuglingstod lässt sich an Hand einiger Anzeichen voher sagen und lässt so einen, wenn auch nur kleinen, Handlungsspielraum.
Durch das Aussetzen der Atmung, wird die Haut des Säuglings blass und wird sich Blau färben. Ebenfalls erschlaffen alle Muskelgruppen und schließlich folgt der Herz-Kreislauf-Stillstand.
In diesem Fall sollten Sie sofort einen Notarzt rufen und säuglingsgerechte Erste-Hilfe leisten.



Der Mutterpass

Seit 1961 gibt es den so genannten Mutterpass. Dieser wird von dem behandelndem Frauenarzt oder der Hebamme ausgestellt sobald die Schwangerschaft festgestellt wurde. Der Mutterpass ist ein kleines sechzehnseitiges Heft in dem alle wichtigen Informationen über die Gesundheit der Mutter und des Ungeborenen festgehalten werden. 
Auch eine Hebamme kann Vorsorgeuntersuchungen durchführen und diese im Mutterpass eintragen. Die werdende Mutter sollte den Mutterpass immer bei sich tragen damit im Falle eines Unfalls oder ähnlichem der behandelnde Arzt alle Untersuchungen und die Ergebnisse sehen kann.  In dem Mutterpass stehen Hinweise für Schwangere, es werden Stempel von Hebamme und Arzt gemacht, die neuen Termine für Untersuchungen werden eingetragen, es werden die Ergebnisse verschiedener Laboruntersuchungen eingetragen, es gibt ein Gavidogramm in dem die Lage des Kindes festgehalten wird, die Herztöne, die Schwangerschaftswoche, das Gewicht und noch einiges mehr eingetragen wird. Desweiteren sind Angaben über eine stationäre Behandlung, Cardiotokographische Befunde, Ultraschall-Untersuchungen und Abschluss Untersuchungen im Mutterpass zu finden.



Nach der Schwangerschaft sollte der Mutterpass gut weggelegt werden, weil er wichtige Informationen enthält und wichtig sein könnte für weitere Schwangerschafften.
















Anne H.
Quelle:http://www.baby-carrier shop.de/WebRoot/Store3/Shops/62646416/4C28/9E67/ABF1/EEC1/C495/C0A8/29BB/0FEE/pic_medium_portrait.jpg

Der APGAR Test

In den ersten Lebensminuten des Babys, prüft die Hebamme alle wichtigen Funktionen.
Der APGAR-Test ist der wichtigste Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung.
Der Test wird in den ersten zehn Minuten nach der Geburt drei Mal durchgeführt. Der Zustand des Babys wird bewertet, Störungen werden erkannt und können behandelt werden. Kriterien, die im APGAR Test beurteilt werden sind: Hautfarbe, Herzschlag, Atmung, Muskeltonus und Reaktion beim Absaugen. Jedes Kriterium bekommt Punkte, zwischen null und zwei.Die Bestnote wäre also 10, aber auch Kinder die schlechter abschneiden können sich vollständig erholen. Hat ein Baby nach 10 Minuten weniger als 5 Punkte, muss es medizinisch überwacht werden. Der APGAR-Test ist der wichtigste Bestandteil der ersten Vorsorgeuntersuchung (U1).
Nach dem APGAR-Test wird das Baby gewogen, die Körpergröße und der Kopfumfang gemessen, Herz und Lunge werden abgehört, die inneren Organe abgetastet und die Genitalien werden überprüft. Es wird auch überprüft, ob das Kind gut saugt, ob es greift, wenn es an Handflächen oder Fußsohlen berührt wird und ob die Hüftgelenke ausgereift und beweglich sind.


A für Atmung
P für Puls
G für Grundtonus (Muskeltonus/Bewegung)
A für Aussehen (Hautfarbe)
R für Reflexe



Entwicklung
Entwickelt hat den Test Dr. Virginia Apgar um 1950. Er wurde Entwickelt zur Erstversorgung von Neugeborenen Kindern. Seit damals wird dieser Test angewendet.
Hier ein Foto von Dr. Virginia Apgar



















Quelle:http://www.nlm.nih.gov/changingthefaceofmedicine/img/portraits/12.jpg        Anne H.

Geburtsvorbereitungskurs

Allgemeines
Damit Frauen und ihr jeweiliger Partner sicher und gut vorbereitet der Geburt entgegen sehen können, können diese an verschiedenen Kursen zur Geburtsvorbereitung teilnehmen. Der Kurs ist ebenso gut dafür sich  auf die Zeit vor und auch  nach der Geburt vorzubereiten.

Inhalte eines Geburtsvorbereitungskurses
→ Informationen über den Geburtsablauf
→ Atemtechniken und Entspannungsübungen
→ Schwangerschaftsgymnastik
→ Kreißsaalbesichtigung
→ Vorbereiten auf das Stillen
Anbieter von Geburtsvorbereitungskursen
Ein Geburtsvorbereitungskurs wird von Hebammenpraxen, Familienbildungsstätten, Kliniken mit Geburtsstationen, Elternschulen, Volkshochschulen sowie in Geburtshäusern und in einer Praxis für Physiotherapie angeboten.

Bezahlung vom Geburtsvorbereitungskurs
Ein Geburtsvorbereitungskurs wird von Krankenkassen bezuschusst, das heißt, dass Krankenkassen einen Teil des Kurses übernehmen, wenn eine Hebamme diesen leitet. Krankenkassen übernhemen die Kosten von maximal 14 Stunden. Sobald mehrere Stunden absolviert werden, müssen die Kosten von einem selbst getragen werden. Ebenso wenn der Partner oder ein Familienmitglied am Kurs teilnehmen. Die Kosten für den Partner liegen zwischen 50 Euro und 120 Euro.

Anmeldungszeit    
Am besten ist es, wenn sich die werdende Mutter früh genug zum Geburtsvorbereitungskurs anmeldet. In der 14 Schwangerschaftswoche sollte eine Schwangere sich mit den Vorbereitungen für diesen Kurs befassen, da oftmals die Plätze die der Kurs beinhaltet schnell besetzt sind. Die Suche nach einem passenden Kurs kann man mit der Suche nach einer Hebamme verbinden, da diese häufig einen Geburtsvorbereitungskurs anbieten. 

Besucherzeitraum
Mit dem Geburtsvorbeireitungskurs sollte man spätestens 12 Wochen vor dem Geburtstermin anfangen. Es ist gut, wenn der Kurs drei bis vier wochen vor der Geburt beendet wurde, da sich der Geburtstermin verschieben kann.

Besucherpflicht
Es besteht keine Besucherpflicht für Schwangere. Jeder kann selbst entscheiden, ob er an einem Kurs teilnimmt oder nicht.



Lena Janßen

Textquellen:
www.familie-und-tipps.de/Frauen/Schwangerschaft/Geburt
www.rund-ums-baby.de
www.netmoms.de/magazin/geburt/geburtsvorbereitungskurse

Sonntag, 7. April 2013

Abstillen

Abstillen

 Der Zeitpunkt des Abstillens ist eine ganz persönliche Entscheidung. Grundsätzlich ist der Säugling in den ersten 6 Monaten mit der Muttermilch gut versorgt. Man sollte sich bei dieser Entscheidung auf das eigene Gefühl verlassen und bei Zweifeln steht einem die Hebamme auch immer zu Verfügung.

Und so funktioniert's :

         Quelle:Vgl: http://www.eltern.de/baby/9-12-monate/umfrage-gruende-abstillen.html
Man ersetzt zunächst eine Stillmahlzeit am Tag durch ein Fläschchen Muttermilch, denn so verliert das Baby, trotz Umstellung auf eine neue Technik des Trinkens, den gewohnten Geschmack nicht. Es kann vorkommen, dass der Säugling insbesondere zu Beginn des Abstillens die Flasche ablehnt. Sinnvoll ist es dann, sich beim Füttern öfter mal ablösen zu lassen. Die Geduld spielt beim Abstillen ebenfalls eine sehr große Rolle, da das Trinken aus dem Fläschchen anders funktioniert als das Saugen an der Brust und es somit auch erst einmal erlernt werden muss.