Dienstag, 9. April 2013

Überhitzung bei Säuglingen

Überhitzung bei Säuglingen

Viele Eltern ziehen ihre Kleinen vor allem im Winter sehr warm an und das auch beim Schlafen, jedoch das nicht in jeder Hinsicht gut ist. Sie bedenken dabei nicht, dass dadurch auch eine Gefahr für das Neugeborene entstehen kann.


Die Ursachen einer Überhitzung sind meistens das zu warme Anziehen und zu warmen Raumtemperaturen. Das Problem liegt erstens bei der zusätzlichen Fettschicht, die Babys unter der Haut besitzen, diese lässt die Wärme schlechter an die Hautoberfläche. Aber auch die Einatmung von zu warmer Luft kann hinderlich sein, da sie kalte Luft einatmen und warme ausatmen, womit sie die Wärme in die kältere Luft abgeben können.


Es gibt einige Symptome, wie z.B
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
diese sind aber schwer zu beobachten, jedoch sind die
  • trockene Zunge
  • kaum Reaktionen auf die Umgebung
  • und schnelles bzw. hechelndes Atmen
besser für Eltern zu erkennen. Wenn sie diese Symptome erkennen, gehen sie sofort zum Arzt, da eine kurz andauernde Überhitzung schnell behandelt werden kann. Bei langandauernder kann es zum Tod führen und es wird vermutet das dadurch der plötliche Kindstod begünstigt wird.



Am besten kann man das mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen vorbeugen:

  • das Kind so anziehen wie man sich selber wohlfühlen würde
  • nicht zu warm anziehen
  • bei hohen Temperaturen in kühlen Räumen  unterbringen
  • Raumtemperatur zwischen 20-22°C
  • genügend Flüssigkeit
  • Tierfelle vermeiden, da sie viel Wärme speichern
  • luftdurchlässige Kleidung ist oft angenehmer
Jedoch ist es auch wichtig, das Kind nicht zu unterkühlen, deshalb muss man ein gutes Mittelmaß finden. Am besten kann man am Bauch oder Nacken erfühlen wie warm oder kalt einem Säugling ist.


http://www.azonline.de/Welt/Ratgeber/Familie/Familie-Schreiendes-Baby-nachts-nicht-sofort-aus-dem-Bett-nehmen
http://bilder.4ever.eu/menschen/kinder/schlafendes-baby-161123#pic161123

http://www.happy-baby.info/babyblog/2011/05/vorsicht-vor-uberhitzung-wie-ein-baby-seine-korpertemperatur-regelt/



Ricarda V.

Plötzlicher Säuglingstod

Plötzlicher Säuglingstod

Der plötzliche Säuglingstod ist das plötzliche und bisher ungeklärte Versterben von Säuglingen bei dem es zu einem Stillstand des Herz-Kreislaufes kommt.


http://www.fitpregnancy.com/sites/fitpregnancy.com/files/imagecache/node_page_image/expensive-baby-names.jpgZwar ist Ursache des Todes noch unbekannt, trotzdem kann man diesen, mit Ausschließen von bestimmten Faktoren entgegenwirken.

Sorgen Sie dafür, dass die Raumtempratur sich im Bereich von 18-20°C befindet, dabei reichen dem Baby ein einfacher Schlafzug und eine leichte Decke. Ebenfalls ist eine harte aber luftdurchlässige Matratze zu empfehlen. Zudem sollten sie das Baby in der Rückenlage schlafen lassen, da diese ebenfalls das Risiko senkt. Außerdem hat es sich von Vorteil erwiesen, wenn die Babys mindestens bis zum sechsten Lebensmonat gestillt werden, hierdurch kann ebenfalls das Auftreten des Todes verhindert werden. Auf alle Fälle sollte das Rauchen in der unmittelbaren Umgebung des Säuglings unterlassen werden, da es Atemwegsinfektionen und den plötzlichen Säuglingstod begünstigt.
Durch das Bekanntgeben der Risikofaktoren konnte die Häufigkeit des plötzlichen Säuglingstodes in Deutschland um ca. 50% gesenkt werden.

Der plötzliche Säuglingstod lässt sich an Hand einiger Anzeichen voher sagen und lässt so einen, wenn auch nur kleinen, Handlungsspielraum.
Durch das Aussetzen der Atmung, wird die Haut des Säuglings blass und wird sich Blau färben. Ebenfalls erschlaffen alle Muskelgruppen und schließlich folgt der Herz-Kreislauf-Stillstand.
In diesem Fall sollten Sie sofort einen Notarzt rufen und säuglingsgerechte Erste-Hilfe leisten.



Der Mutterpass

Seit 1961 gibt es den so genannten Mutterpass. Dieser wird von dem behandelndem Frauenarzt oder der Hebamme ausgestellt sobald die Schwangerschaft festgestellt wurde. Der Mutterpass ist ein kleines sechzehnseitiges Heft in dem alle wichtigen Informationen über die Gesundheit der Mutter und des Ungeborenen festgehalten werden. 
Auch eine Hebamme kann Vorsorgeuntersuchungen durchführen und diese im Mutterpass eintragen. Die werdende Mutter sollte den Mutterpass immer bei sich tragen damit im Falle eines Unfalls oder ähnlichem der behandelnde Arzt alle Untersuchungen und die Ergebnisse sehen kann.  In dem Mutterpass stehen Hinweise für Schwangere, es werden Stempel von Hebamme und Arzt gemacht, die neuen Termine für Untersuchungen werden eingetragen, es werden die Ergebnisse verschiedener Laboruntersuchungen eingetragen, es gibt ein Gavidogramm in dem die Lage des Kindes festgehalten wird, die Herztöne, die Schwangerschaftswoche, das Gewicht und noch einiges mehr eingetragen wird. Desweiteren sind Angaben über eine stationäre Behandlung, Cardiotokographische Befunde, Ultraschall-Untersuchungen und Abschluss Untersuchungen im Mutterpass zu finden.



Nach der Schwangerschaft sollte der Mutterpass gut weggelegt werden, weil er wichtige Informationen enthält und wichtig sein könnte für weitere Schwangerschafften.
















Anne H.
Quelle:http://www.baby-carrier shop.de/WebRoot/Store3/Shops/62646416/4C28/9E67/ABF1/EEC1/C495/C0A8/29BB/0FEE/pic_medium_portrait.jpg

Der APGAR Test

In den ersten Lebensminuten des Babys, prüft die Hebamme alle wichtigen Funktionen.
Der APGAR-Test ist der wichtigste Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung.
Der Test wird in den ersten zehn Minuten nach der Geburt drei Mal durchgeführt. Der Zustand des Babys wird bewertet, Störungen werden erkannt und können behandelt werden. Kriterien, die im APGAR Test beurteilt werden sind: Hautfarbe, Herzschlag, Atmung, Muskeltonus und Reaktion beim Absaugen. Jedes Kriterium bekommt Punkte, zwischen null und zwei.Die Bestnote wäre also 10, aber auch Kinder die schlechter abschneiden können sich vollständig erholen. Hat ein Baby nach 10 Minuten weniger als 5 Punkte, muss es medizinisch überwacht werden. Der APGAR-Test ist der wichtigste Bestandteil der ersten Vorsorgeuntersuchung (U1).
Nach dem APGAR-Test wird das Baby gewogen, die Körpergröße und der Kopfumfang gemessen, Herz und Lunge werden abgehört, die inneren Organe abgetastet und die Genitalien werden überprüft. Es wird auch überprüft, ob das Kind gut saugt, ob es greift, wenn es an Handflächen oder Fußsohlen berührt wird und ob die Hüftgelenke ausgereift und beweglich sind.


A für Atmung
P für Puls
G für Grundtonus (Muskeltonus/Bewegung)
A für Aussehen (Hautfarbe)
R für Reflexe



Entwicklung
Entwickelt hat den Test Dr. Virginia Apgar um 1950. Er wurde Entwickelt zur Erstversorgung von Neugeborenen Kindern. Seit damals wird dieser Test angewendet.
Hier ein Foto von Dr. Virginia Apgar



















Quelle:http://www.nlm.nih.gov/changingthefaceofmedicine/img/portraits/12.jpg        Anne H.